© Erika Schneider
© Erika Schneider
Feuerwehr Oerlenbach
Feuerwehr Oerlenbach

Ihr direkter Draht zu uns:

nutzen Sie unser Kontaktformular

letzte Aktualisierung

13.08..2018 Design / Einsätze 2018

Übungswochende in der Bundeswehrkaserne Wildflecken

Freitag, 21.07.2017 / 17:00 Uhr

Am Freitag, den 21.07.2017, nahmen wir mit 14 Mann an der von der Kreisbrandinspektion organisierten Großübung teil. In der Freitagabend Schicht bildeten wir gemeinsam mit unseren Kameraden aus Rottershausen und Eltingshausen den Zug 5 und mussten zusammen verschiedene Übungsszenarien bewältigen. An insgesamt drei sehr realistischen Einsatzübungen wurden verschiedene Lagen in der technischen Hilfeleistung sowie in der Brandbekämpfung dargestellt. Alle Übungen wurden fachmännisch, ruhig, miteinander und sehr souverän abgearbeitet! Neben dem positiven Übungseffekt haben die Übungen vor allem das Zusammenarbeiten der Feuerwehren gestärkt und sind somit für die kommenden Einsätze in der gesamten Großgemeinde bestens gerüstet!!
Des weiteren waren wir mit der UG-ÖEL am gesamten Wochenende an den Übungen beteiligt und übernahmen dort die Übungsleitstelle für sämtliche Rückmeldungen der eingesetzten Züge an allen Stationen.

Atemschutznotfalltraining - Für den Notfall vorbereitet!

Samstag, 11.03.2017 / 10:00 Uhr

Am vergangenen Samstag absolvierten wir bei uns im und am Gerätehaus ein Atemschutznotfalltraining. Hierbei ging es vor allem um die schnelle und schonende Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern, aber auch um Einsatztaktik und Eigenschutz im Innenangriff. In diesen Themen wurde die Handhabung der sogenannten Atemschutznotfalltasche integriert, die vor kurzem zusammen mit den Atemschutzgeräten beschafft und in Dienst gestellt wurde.
Zu Beginn ging es in einer Theorieschulung um Atemschutzgrundsätze, mögliche Gefahren im Atemschutzeinsatz und Ursachen für daraus resultierende Unfälle. Danach ging es an verschiedenen Praxisstationen ans Werk. Beim Hohlstrahlrohrtraining wurde die Handhabung, Löschtechniken, Einsatz- und Eigenschutzmöglichkeiten mit diesem speziellem Strahlrohr trainiert. An weiteren Stationen ging es um Rettungstechniken, Einsatz der Notfalltasche sowie das Orientieren im Einsatz und schnelle Auffinden verunglückter Personen. Besonders erfreulich war, dass neben unseren Geträteträgern auch drei Kameraden der Feuerwehr Rottershausen an dieser Schulung teilgenommen haben. Als Ausbilder agierten Marco und Jochen Braunschweig, Michael Kuhn und als Organisator Wolfgang Kuhn.

Übung bei Fa. MTZ im Gewerbepark A71

Dienstag, 18.10.2016 / 19:00 Uhr

Bericht aus infranken.de vom 19.10.2016

Wenn eine große Firma brennt

Die Feuerwehren aus Oerlenbach und seinen Ortsteilen bewährten sich beim Einsatz in der Firma Metall-Technik Zitzmann.

"Verpuffung in der Schweißhalle der Firma Metall-Technik Zitzmann MTZ in der Heide 1. Mehrere vermisste und verletzte Personen." Zu diesem Übungsszenario hatte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt die vier Feuerwehren der Gemeinde gerufen, um rasche, fachgerechte und gründliche Hilfe zu leisten.
Obwohl üblicherweise im Oktober Großübungen laufen, waren die Wehren von der Alarmierung sichtlich überrascht. "Wir hatten keinerlei Hinweise, dass heute Abend die Sirenen heulen. Doch viele unserer Aktiven eilten schnell herbei, um am Einsatzort die zugeteilte Aufgabe zu erfüllen", fasste Martin Wilm von der Feuerwehr Rottershausen zusammen.
Die Übung hatten Kreisbrandmeister Kreisbrandmeister Holger Ulrich (Maßbach) und der frühere Oerlenbacher Kommandant Reiner Kuhn in Absprache mit der Firmenleitung von MTZ abgesprochen. Dieser Betrieb hat sich vor ein paar Jahren im neuen Gewerbepark Oerlenbach/Poppenhausen an der Abfahrt von der A 71 angesiedelt, um die beiden vorhergehenden Standorte in Gochsheim und Pfersdorf an verkehrsmäßig optimaler Stelle zu vereinen. Das Unternehmen zählt 100 Mitarbeiter, von denen die Hälfte meist auf Montage ist.

Bereits zehn Minuten nach der Alarmierung kamen die ersten Fahrzeuge mit Besatzung an. Kreisbrandmeister Ulrich übertrug die Einsatzleitung an Oerlenbachs Kommandant Michael Kuhn, der zusammen mit seinem Stellvertreter Sebastian Thein die Helfertrupps für die einzelnen Maßnahmen mit Außen- und Innenangriff, Personenrettung und Wasserversorgung einwies.
Für die Wehrmänner ging es darum, zum Unglücksherd in der Produktionshalle mit Atemschutz und Wasserversorgung vorzudringen. Starke Rauchbildung erschwerte die Aufgabe, vor allem die fünf vermissten Arbeitskräfte aufzuspüren und aus dem Gefahrenherd zu befreien. Parallel dazu gelang es, eine im Bürotrakt im Obergeschoss eingeschlossene Person per Rettungsschale sicher abzuseilen.

An der Übung beteiligten sich 60 Feuerwehrleute aus Ebenhausen, Eltingshausen, Oerlenbach und Rottershausen. Aufmerksam beobachteten Bürgermeister Franz Kuhn, Kreisbrandinspektor Ronald Geis, KBM Holger Ulrich und Daniel Zitzmann von der Firma MTZ den Test. Erschwerend wirkte sich für die Anfahrt von Ebenhausen und Oerlenbach her die Sperrung der B19 aus, da der Umweg über Eltingshausen zu nehmen war.

In ihrem Resümee erteilten die Beobachter viel Lob. "Ganz neue Erfahrungen brachte das Schließsystem für die einzelnen Tore per Chip, der unter den einzelnen Angriffsgruppen weiter zu reichen war. Beim Vordringen in der großen Halle musste auf Maschinen und Materialien geachtet werden, um die Schlauchleitungen frei mitzuführen. Zu überwinden galt es die starke Rauchentwicklung, die im Laufe der Übung durch Absauger eingedämmt wurde. Zügig wurden die Vermissten aufgefunden, um sie möglichst rasch ins Freie zu bringen. Mit dem Ablauf bin ich sehr zufrieden", wertete KBM Ulrich das Ergebnis der Übung.
KBI Geis ergänzte, dass die Wasserversorgung bestens aufgebaut worden sei. "Nach Einsatz der Tanks der Fahrzeuge und Anschluss an den vorhandenen Hydranten wäre im Extremfall noch eine Leitung von der Zisterne beziehungsweise vom Regenrückhaltebecken her denkbar. Dank gilt der Firma Zitzmann, die ihr Ja zum Test und damit zur Möglichkeit, einen Einblick in ihre Produktionsstätte zu gewähren, gab. Diese Vorortkenntnisse sind im Ernstfall eminent wichtig", verdeutlichte der Kreisbrandinspektor.

Auch Bürgermeister Franz Kuhn lobte das besonnene Vorgehen: "Alle Gruppen erledigten ihre Aufträge zielstrebig und sorgfältig trotz Dunkelheit und neuem Terrain. Die vier Wehren erfüllten die zugeteilten Aufträge im Dienst für Menschen und für Hab und Gut. Jede Übung fördert Wissen und Können, um in der Not bestmöglichst zur Seite zu stehen."
Mit Bratwürsten und Getränken bedankte sich für die Firmenleitung Daniel Zitzmann. "Wir hoffen, dass wir vor einem Ernstfall verschont bleiben. Aber es ist gut zu wissen, dass Hilfe bereitsteht", versicherte er. Wie nah Übung und Ernstfall beieinander liegen, belegte, dass gerade nach Abschluss ein Notruf einging, um auf der A 71 nach einem Unfall technische Hilfe mit Ausleuchten der Unfallstelle zu leisten.

 

THL Ausbildungstag

Samstag, 02.07.2016 / 9:00 Uhr

Am heutigen Samstag fand eine Ausbildung mit Schwerpunktthema LKW-Rettung in Zusammenarbeit mit dem BRK Bad Kissingen statt. Nach zwei kurzen Theorie Ausbildungen ging es weiter mit Stationsausbildung in der Praxis. Durch das BRK wurden an der ersten Station die Erstmaßnahmen am Unfallort sowie deren Geräte und Einsatzmittel aufgezeigt. An der nächsten Station ging es um Besonderheiten bei der Erkundung, Absicherung und die Technologien bei LKW's. Weiterhin hatten wir die wohl einmalige Gelegenheit die Rettung aus einem echtem LKW-Führerhaus zu trainieren und mit technischen Rettungsgeräten zu bearbeiten. Nach der Mittagspause bildete eine Einsatzübung den Abschluss des Tages. Hier wurde zusammen mit dem BRK ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen unter einsatzrealen Voraussetzungen abgearbeitet.
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei unseren Ausbildern Michael Schaub, Dominique Christ und vor allem auch beim BRK Bad Kissingen für die Teilnahme und Ausbildung an unserer Veranstaltung bedanken!! Nicht nur die Ausbildung, sondern auch der persönliche Kontakt zueinander war sicherlich auch ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Tages und wird die Zusammenarbeit bei künftigen Einsätzen deutlich verbessern.

Übung in der Hegler-Halle Oerlenbach

Samstag, 22.03.2014 / 17:30 Uhr

Aufgrund der bevorstehenden Generalsanierung bzw. des Teilabrisses der Hegler-Halle, bot sich für die Feuerwehren der Großgemeinde am 22.03.14 die einmalige Gelegenheit die Mehrzweckhalle in Oerlenbach für eine Großübung zu nutzen. Vorbereitet und organisiert vom Eltingshäuser Kommandanten Thorsten Schlotter, wurden wir am späten Nachmittag des 22.03. gegen 17:30 Uhr gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehren Eltingshausen, Rottershausen und Ebenhausen zu besagter Übung von der Leitstelle alarmiert. Am Einsatzort fanden wir als Lage auf Sicht einen kleinen Brand auf dem Vordach sowie eine starke Rauchentwicklung vor. Desweitern trafen wir beim erkunden einen sehr realistisch spielenden Statisten und noch weitere auf dem Dach befindliche Personen an. Nachdem die Halle und das Foyer der Halle komplett verraucht waren und sich noch sechs Personen in dem Gebäude befanden, leiteten wir sofort den Innenangriff über den Haupteingang mit mehreren Atemschutztrupps ein. Parallel dazu kümmerten wir uns um die Personen auf dem Dach und retteten diese über die Steckleiter. Die Kameraden aus Eltingshausen löschten den Brandherd auf dem Dach ab, während sich die Ebenhäuser Wehr über einen Hintereingang ebenfalls Zutritt in die Halle verschaffte. Die Feuerwehr Rottershausen unterstütze uns im Abschnitt Innenangriff. Nachdem alle „Opfer" relativ schnell gerettet und das Feuer gelöscht werden konnte, rückten wir anschließend alle gemeinsam nach kurzer Übungsbesprechung in unser Gerätehaus ein, wo es noch eine kleine Brotzeit gab.

Schade, dass man nur selten solche Objekte für Übungen zur Verfügung hat, bei denen man ein solch realistisches Einsatzszenario darstellen kann. Denn vor allem für die jüngeren Kameraden, die über weniger Einsatzerfahrung verfügen, war das eine sehr gute Vorbereitung für die mit Sicherheit kommenden Realeinsätze.

 

hier geht´s zu den Bildern (Sie verlassen diese Seite)

Übung im Asphaltmischwerk Rottershausen

Samstag, 29.11.2011 / 13.30 Uhr

Bericht aus Mainpost.de vom 31.10.2011

Menschenrettung in luftiger Höhe

Großübung mit vier Feuerwehren und Technischem Hilfswerk im ehemaligen Asphalt-Werk

Verletzte in luftiger Höhe retten, eingeklemmte Personen aus einem verunglückten Fahrzeug befreien, mit Atemschutz nach Vermissten in einer brennenden Halle suchen und Gasflaschen vor der Explosion in Sicherheit bringen – all diese Szenarien vereinte eine Großübung, zu der die vier Wehren der Gemeinde Oerlenbach und der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) Bad Kissingen gerufen wurden. Die Einsatzkräfte unter der Leitung des Kommandanten der Rottershäuser Wehr, Alexander Herrlein, meisterten alle Aufgaben mit Bravour.

Das inzwischen stillgelegte Asphalt-Werk Rhön erwies sich als idealer Übungsort. Schwierigste Herausforderung war die Rettung verunglückter Personen auf den Betriebstürmen. Die Erstversorgung übernahm die Feuerwehr Rottershausen, die angesichts der Enge und Höhe des Turms das THW um Unterstützung benötigte. Eine Person war in ein Kettentriebwerk geraten. Mit Fachausrüstung lösten die Helfer zunächst die Verkleidung des Antriebs, ehe mit weiterem Gerät der verletzte Arm befreit wurde. Eine Erstuntersuchung nahm vor Ort ein Sanitäter vor, ehe der Verletzte mit einem Kran nach unten gehievt wurde.

Die Oerlenbacher Wehr kümmerte sich um die Verletzten bei dem fingierten Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Ein Fahrzeug hatte sich überschlagen, das andere lag am Hang. Mit Schere und Spreizer mussten die Wehrleute die Türen öffnen, um die Insassen zu befreien.

Die Wehren aus Ebenhausen und Eltingshausen waren damit beschäftigt, einen Schwelbrand in der Anlage einzudämmen, um dann mit schwerem Atemschutz nach den vermissten Personen zu suchen. Außerdem galt es, Gasflaschen aus einer angrenzenden Halle zu kühlen und in sicherem Abstand zu lagern, damit sie nicht explodieren.

Einsatzleiter Alexander Herrlein lobte alle Helfer. Insgesamt waren 80 Kräfte vor Ort. Aufmerksame Beobachter waren Kreisbrandinspektor Edwin Frey (Nüdlingen), Kreisbrandmeister Holger Ulrich (Maßbach) und Bürgermeister Siegfried Erhard. Sie zeigten sich beeindruckt von den Leistungen der Einsatzkräfte. Das Miteinander habe sehr gut funktioniert, hieß es. Die komplexe Übung sei sehr gut bewältigt worden.



Heißausbildung im holzbefeuerten Brandübungscontainer

Heißausbildung im holzbefeuerten Brandcontainer der

Versicherungskammer Bayern

Zum letzten mal in seiner Ära, war der holzbefeuerte Brandcontainer der Versicherungskammer Bayern bei uns in Oerlenbach zu Gast. Nachdem sich die Versicherungskammer dazu entschlossen hat, den "Firedragon" nicht mehr weiter zu betreiben, bot er dieses Jahr unseren Atemschutzgeräteträgern die letzte Möglichkeit, an einer unglaublich realistischen Heißausbildung teil zunehmen. Zu Beginn des Lehrabends wurde das Ganze in der Theorie in unserem Mannschaftsraum geschult. Hier ging es um Brandgeschwindigkeit, Brandverhalten verschiedener Materialien, Brandgase, Dampfbildung etc. ... Anschließend ging es, nach kurzem Strahlrohrtraining, dann mit PA ausgerüstet in den Container, wo mit etwas Zündholz und Spanplatten ein "einfacher" Zimmerbrand simuliert wurde. In den heißesten Phasen war es unter der Decke ca. 800° C und auf Bodenhöhe immerhin noch ca. 250° C. Im Container konnte jeder Teilnehmer selbst mal einen "Flash-Over" (Rauchgasdurchzündung) bekämpfen. Es bekam auch jeder zu spüren, wie heiß das Feuer und vor allem auch der Wasserdampf sein kann...

Spätestens hier wurde jedem klar, dass weniger Wasser richtig eingesetzt, oftmals mehr ist...